2024 Erbacher Honigberg Riesling Kabinett – lieblich

Silberne Preismünze der Landesweinprämierung

Filigrane, gut eingebundene Fruchtsüße, feines Säurespiel, nachhaltig im Abgang

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Art.-Nr.: 82
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Beschreibung

Artikelnummer: 82

Auslobung:
Filigrane, gut eingebundene Fruchtsüße, feines Säurespiel, nachhaltig im Abgang

Speiseempfehlung:
Ein Genuss zu asiatischen Spezialitäten, würzigen Currys, fruchtigen Desserts und feinem Apfelkuchen. Auch solo ein charmanter Begleiter entspannter Genussmomente.

Auszeichnung:
Silberne Preismünze der Landesweinprämierung

Weinlage:
Erbacher Honigberg: Vorwiegend tiefgründige Mergel und Lößlehmböden, auch Aueböden. Von den ehemals dort gepflegten Bienenstöcken hat der Weinberg seinen Namen.

Zusätzliche Information

Artikelnummer

82

Weinname

Erbacher Honigberg Riesling Kabinett – lieblich

Jahrgang

2024

Weinart

Weißwein

Rebsorte

Riesling

Geschmack

lieblich

Qualitätsstufe

Prädikatswein, Kabinett

Anbaugebiet

Rheingau

Land

Deutschland

Alkohol

9,5 % vol.

Restsüße

33 g/l

Fruchtsäure

6,9 g/l

Abfüller

Winzer von Erbach eG

Füllmenge

0,75 Liter

Hinweis auf Allergene

enthält Sulfite

Nährwerte und Zutaten

 

Nährwertangaben je 100 ml
Energie: 285 kJ / 68 kcal
Kohlenhydrate: 4,0 g
– davon Zucker: 3,2 g
Enthält geringfügige Mengen von: Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

Zutaten: Trauben, Gase: Kohlendioxyd, Antioxidationsmittel: Sulfite, L-Ascorbinsäure

Das Weinjahr 2024

Das Weinjahr 2024 im Rheingau: zu warm und feucht, aber ein ideales Finale

Das Jahr 2024 war im Durchschnitt wieder ein Jahr mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Jedoch haben kalte Phasen die phänologische Entwicklung stark beeinflusst. Nach einem zu warmen Winter und Frühjahr erfolgte der Austrieb mit 11 Tagen Vorsprung zum langjährigen Mittel. Die anschließende Kälteperiode fand ihren Höhepunkt in den Nächten vom 22. & 23. April mit flächendeckenden Temperaturen unter 0 °C. Die Folge waren Frostschäden. Die meisten Reben sind im Rheingau innerhalb von 3 Wochen wieder ausgetrieben. Jedoch waren dadurch in einigen Weinbergen 2 verschiedene Entwicklungsstadien parallel nebeneinander vorhanden, was die weitere Bewirtschaftung erschwerte. Durch diese Frostschäden hat sich in der Traubenlese der Ertrag um rund 20% reduziert.

Das Jahr 2024 stellte uns vor zahlreiche Herausforderungen. Die gesamte Vegetationsperiode war durch eine sehr wechselhafte Witterung und ungewöhnlich hohe Niederschläge geprägt, die den Aufwand für Pflanzenschutz und die Gesundhaltung der Rebanlagen erhöhten.

Die Säure hatte sich im Verlauf nur sehr langsam abgebaut, erlangte zur Lese aber Normalwerte. Der Lesebeginn für die Rebsorte Riesling war im Rheingau in diesem Jahr am 21. September – eine Woche später als 2023, jedoch zehn Tage früher als im 30-jährigen Mittel. Die Lese verlief bei optimalen Bedingungen, wie auch in den letzten Jahren, sehr rasch. Nach 3 Wochen war im Rheingau die Hauptlese Anfang Oktober dann schon beendet.

Die selektive Lese war in diesem Jahr besonders wichtig, um schwächeres Lesegut auszusortieren und spätere sensorische Probleme zu vermeiden. Dank der guten Wasserversorgung während der Reifephase waren die Nährstoffgehalte der Moste in der Regel gut und in der Folge die Hefen ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Gärprobleme oder Fehltöne traten nicht auf. Die Mostgewichte lagen in der Spitze bei über 90° Oechsle im gehobenen Spätlesebereich.

Aktuell (Januar 2025) zeichnen sich die Weine vor allem noch durch ihre fruchtige Aromatik aus der Gärung aus und sind geprägt durch eine ausgereifte, harmonische Fruchtstruktur mit sehr guter Substanz und Finesse.